confused - the band

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CONFUSED im Lahrer Schlachthof am 17.11.12

LAHR. Gleich zweimal waren die wilden Kerle los am Samstagabend im Schlachthof: Schwer metallisch sind die drei Punkrocker der Lahrer Band Confused abgegangen, furchterregend mysteriös dagegen die vier Ostfranzosen von Gamesdoglär.

Hätte der Blick auf den Kalender nicht was anderes gesagt – die Besucher des Doppelkonzerts hätten sich glatt gefühlt wie vorzeitig in die Fastnachtszeit gebeamt: Attila, Frontmann von Confused, mit frühlingsfrischem Grün auf dem Kopf. Drummer Nicolas zeitweise schon mützenlos und drunten vor der Bühne fegte Lahrs Lieblings-Punker Chris von den Heißen Projektilen wie ein Derwisch übers Parkett, während eine zottelige Narrengestalt ihren Schabernack mit den weiträumig verteilten Zuhörern trieb.

Die Musik holte einen dann aber doch wieder ins Hier und Jetzt zurück. Nix war's mit Humba Humba Täterä, da ging's knallhart zur Sache: Attilas stahlharter Griff in die Saiten, dazu sein markanter Gesang gegen alle Ungerechtigkeiten der Welt, wie seit eh und je engagiert ins Mikro geschleudert – auch das hatte absolut nichts von Fez und fünfter Jahreszeit, sondern war von Anfang bis Ende beste Protestsänger-Manier. Rhythmische Unterstützung bekam er dabei bewährt präzise von seinen Bandkollegen Nicolas am Schlagwerk und Michael am Bass.

Noch einen Tick wilder und vor allem mysteriöser wurde es zu später Stunde im zweiten Teil des Konzerts mit dem Auftritt der urigen Mannen von Gamesdoglär – einem bisher in der französischen Geschichtsschreibung vergessener Stamm, der irgendwo in den Tiefen der Wälder des buckligen Elsass beheimatet sein muss. Mit ihrem neuen Album "A history of Doglästan", das sie im Schlachthof vorgestellt haben, öffnen sie furchtlosen Entdeckern nun den Weg ins Dickicht ihrer Herkunft und hauen dabei kräftig um sich. Dass es bei der mächtig geräuschvollen, rhythmisch spannenden und von mystischen Nebeln umwaberten Vorstellung der Forschungsergebnisse zur Entwicklungsgeschichte dieser Naturburschen noch gewisse anfängliche Verständigungsprobleme gibt, verwundert nicht: Verknotet sich doch allgemein die franazösische Zunge beim Versuch, ins Englische zu wechseln.

So bleibt auch nach dem Konzert noch die Frage, was es um Himmels Willen zu bedeuten hat, wenn da gesungen wird "You can't fight the BüBüBü" und auch die Spezies der "Cofboy" ist im anglophonen Raum eher unbekannt. Aber Texte hin oder her: Gute Musik machen sie, die zerzausten Barden aus dem Mutterland des Chansons. So gut, dass sich sogar trotz vorgerückter Stunde zu den nicht allzu zahlreich erschienenen Konzertbesuchern noch ein paar neue dazugesellt haben.

http://www.badische-zeitung.de/lahr/metallisch-schrill-und-mysterioes--65784229.htmlExternal link

 

Fotos vom Open-Air in Endingen

 

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Presse- und Infotext

Confused ist eine dreiköpfige Band aus dem wunderschönen Lahr/Schwarzwald und spielt harten, am Independent-Stil der 90er Jahre orientierten Rock gewürzt mit viel Punk und Metal. Die Lahrer Punkrockhybriden sind eine eingespielte Formation. Für Abwechslung sorgen vor allem die wechselnden ruhigen und harten Parts.

Eine explosive Mischung aus Ehrlichkeit, Punk Rock und Indierock. Mit harten Gitarrenriffs und einer klaren Rhythmuslinie von Bass (Michael Pretzsch) und Schlagzeug (Nicolas Grimm) und mit dem überzeugenden und kraftvollen Gesang des Frontmannes und Gitarristen (Attila Reißmann), der mit Vorliebe barfuss kreuz und quer über die Bühne fegt, schafft es Confused bei ihren Auftritten nachhaltig zu begeistern…

Durch die erfolgreiche Teilnahme an diversen Newcomerfestivals (u.a. Newcomer Lahr Schlachthof 2003 2. Platz, KaBa rockt 2004 2.Platz, Newcomer Zunsweier 2004 1.Platz, Emergenza Festival im Substage Karlsruhe 2006) konnte Confused etliche Preise einheimsen und sich auch außerhalb des Badischen Raums einen sehr guten Ruf erspielen. Auch haben sie sich schon mit „Itchy Poopzkid“, „Prinz Prince“ (Nebenprojekt von „My baby wants to eat your pussy“), „Staatspunkrott“ und „Schulzemeierlehmann“ die Bühne geteilt. Ihre aktuelle CD – DARK PIECE – wurde in den Lahrer Livingroom Records Studios aufgenommen.

"In diesem Lied hinterlassen die Stimme und das Gitarrenspiel von Attila Reissmann, der Bass von Michael Pretzsch und die Drums von Nicolas Grimm einen gewaltigen Eindruck. Schnelle und langsame Rhythmen und faszinierende Gitarrentechniken fügen sich zu einem Ganzen, gekrönt von einer unvergleichlich kraftvollen Stimme." (Vroni Fehlmann, regiomusik.de)

„Allem voran diese schier unerschöpfliche Energie, die Attila Reißmann sowohl in seinen Gesang als auch in seine Arbeit an der Gitarre legt…

Michael Pretzsch liefert als Klang-Gerüst die klare, beständige Basslinie, wummert sauber konturiert die Tonleitern auf und ab, wagt auch den einen oder anderen kurzen Alleingang. Doch nicht nur das: unaufdringlich und ohne jegliche Ambition, seinem Lead-Sänger die Rolle streitig zu machen, meistert er seinen Part als Co-Vokalist.  Was umso unverzichtbarer ist, als die Songs dieser neuen CD detailreicher und vom Arrangement her ausgefeilter sind als das bisherige Songmaterial, das doch immer direkt auf die Zwölf zielte. 

Das macht auch das Spiel des Drummers Nicolas Grimm um einiges interessanter und abwechslungsreicher: längere eigenständige Snare-Drum-Passagen, überraschende Rupturen, punktuelle Rim-Clicks sind nur einige der Techniken, mit denen Grimm auf sich aufmerksam macht, auch wenn er wie gewohnt als quasi wissenschaftlich-zerstreut wirkender Hintergrundmann agiert. Insgesamt entwickelt sich das Repertoire der Band mit der neuen CD weg vom rudimentären Punk mehr in Richtung subtil klingender Indie.“ (Ulrike Lebras, Badische Zeitung)

 

Gehört: CONFUSED: "Dark Piece"

Wer auf richtig rockigen Sound à la Bad Religion steht, hat mit CONFUSED einen super Fang gemacht. Die drei Jungs aus Lahr im Schwarzwald haben von den Legenden einiges gelernt und seit 2001 gekonnt in ihren eigenen mannigfaltigen Musikstil aufgenommen. Die Vielfalt an verschiedenen Musikrichtungen lässt sich auch dementsprechend wahrnehmen. Punk, Metal, Independent - CONFUSED verstehen es mit ihrer Musik ein breites Publikum zu begeistern und zum Ausrasten zu bringen.

Die Songs des neuen Albums “Dark Piece” sind - wie man schon vermuten könnte - eher depressiv. Genau deshalb sind sie emotional sehr stark und lassen dennoch zwischendurch dank der abwechselnden Melodie einen kleinen optimistischen Gedanken zu. Wer’s nicht glaubt, sollte sich “Drops of Blood in the Sand” anhören. In diesem Lied hinterlassen die Stimme und das Gitarrenspiel von Atilla Reissmann, der Bass von Michael Pretzsch und die Drums von Nicolas Grimm einen gewaltigen Eindruck. Schnelle und langsame Rhythmen und faszinierende Gitarrentechniken fügen sich zu einem Ganzen, gekrönt von einer unvergleichlich kraftvollen Stimme. Ihr Talent wurde aber nicht nur auf zwei Alben gebannt, sondern zusätzlich noch auf einer Live DVD festgehalten. Dies beweist auch, dass sich CONFUSED im Verlauf der Jahre doch einen gewissen Ruf angeeignet haben und nicht ganz unbekannt geblieben sind.

Wer sie selbst einmal hören möchte, sollte die Dark Piece Tour nicht verpassen und auf alle Fälle in das Album reinhören. Denn nicht nur auf Datenträgern, sondern auch auf der Bühne überrascht die Band auf geniale Weise. Für dieses Album müsst ihr auf jeden Fall in eurer CD-Sammlung einen Platz freihalten!

Quelle: regiomusik.deExternal link

 

Von wildem Grunge bis Crossover und Hardrock

In Zusammenarbeit mit der freiburger Musikerinitiative Multicore präsentierte die Rockwerkstatt am Samstagabend gleich drei Bands aus der Region. Neben dem Headliner Skydive Naked aus Freiburg und Area 31 aus Lahr stand mit Confused auch ein echter Newcomer auf der Bühne des Schlachthofes.

Lahr (ha). Gerade einmal vier Monate ist es her, dass die Jungs von "Confused" ihre gemeinsamen Proben im ehemaligen Kommandobunker der kanadischen Streitkräfte aufnahmen. Mit einem Durchschnittsalter von 17, 18 Jahren stecken echte Nachwuchsmusikerr hinter der Band, die am Samstag ihr Debut gab. Die allererste Feuertaufe vor wenigen Wochen haben sie schnell aus dem Gedächtnis gestrichen, den Auftritt am Samstag das erste echte Konzert, meisterte das junge Quartett aber mit erstaunlicher Souveränität. Musikalisch in wenigen Wochen hörbar gereift, servierten Max, Dave, Attila und Mici bis auf einen Coversong von Nirvana ausschließlich Eigenkompositionen, auch wenn die Grungerocker aus Seattle deutlich Pate standen. Zwei Gitarren bestimmen die Szenerie, Schlagzeug und Bass liefern einen soliden Rhythmusteppich und auch der Gesang von Atilla ist auf dem richtigen Weg. Bemerkenswert selbstsicher strahlen sie echte Spielfreude aus, gestatten sich kleine Jameinlagen und liefern eine ansprechende Bühnenshow ab, bei der nach alter Rockermanier schon auch einmal eine Gitarre zu Bruch geht...

 

Der Rock hat qualifizierten Nachwuchs

...als Headliner unter gleichgesinnten betraten Confused die Bühne. Sie spielten den wahrlich besten Song des Abends: Civil Rights - eine hitverdächtige Eigenkomposition, die man gehört haben muss, und von dem man sich noch mehr wünschen würde. Denn gerade dieser Song trifft den Stil dieser "verwirrten" Gruppe besonders gut, und der heißt "Grungecore". Mit angesägten Rockgitarren, treibendem Schlagwerk und Frontmann Attilas sehr talentvoller Rock-Röhre lösten Confused die heftigsten Zuschauerreaktionen aus, wurden von Teilen des Publikums nicht nur mit Applaus bedacht, sondern auch mit Stage-Diving und Pogo-Ovationen gefeiert.

 


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