...Mmmmhh…wie fing das an mit uns?
Um’s kurz zu machen – Zwei hoffnugslose Losertypen aus Lahr haben im Jahre 2001 die Idee eine Band zu gründen.
Sie kaufen sich Instrumente und machen Krach (auch Punkmusik genannt). Sie proben in einem Minizimmer einer Mietwohnung
und müssen leider feststellen, dass sie noch einen Drummer und einen Proberaum benötigen!
Zu dieser Zeit fand ein Open-Stage im Schlachthof Lahr statt. Sich dort zu präsentieren und den Bassisten als Aushilfsdrummer zu missbrauchen war schlicht und ergreifend Schicksal.
Denn an diesem Abend kamen die Zwei ins Gespräch mit einem Drummer.
Schließlich fand sich noch ein Rhythmus-Gitarrist und schon war die Band komplett.
Um einen Proberaum zu finden musste man sich umhören, worauf wir auf die Rockwerkstatt stießen und zum Bunker 108, indem wir unsere "Kreativstätte" einrichteten.
Darauf folgten viele Tage des Probens...
Presse- und Infotext
Confused ist eine dreiköpfige Band aus dem wunderschönen Lahr/Schwarzwald und spielt harten, am Independent-Stil der 90er Jahre orientierten Rock gewürzt mit viel Punk und Metal.
Die Lahrer Punkrockhybriden sind eine eingespielte Formation. Für Abwechslung sorgen vor allem die wechselnden ruhigen und harten Parts.
Eine explosive Mischung aus Ehrlichkeit, Punk Rock und Indierock. Mit harten Gitarrenriffs und einer klaren Rhythmuslinie von Bass (Michael Pretzsch) und Schlagzeug (Nicolas Grimm) und mit dem überzeugenden und kraftvollen Gesang des Frontmannes und Gitarristen (Attila Reißmann), der mit Vorliebe barfuss kreuz und quer über die Bühne fegt, schafft es Confused bei ihren Auftritten nachhaltig zu begeistern…
Durch die erfolgreiche Teilnahme an diversen Newcomerfestivals (u.a. Newcomer Lahr Schlachthof 2003 2. Platz, KaBa rockt 2004 2.Platz, Newcomer Zunsweier 2004 1.Platz, Emergenza Festival im Substage Karlsruhe 2006) konnte Confused etliche Preise einheimsen und sich auch außerhalb des Badischen Raums einen sehr guten Ruf erspielen.
Auch haben sie sich schon mit „Itchy Poopzkid“, „Prinz Prince“ (Nebenprojekt von „My baby wants to eat your pussy“), „Staatspunkrott“ und „Schulzemeierlehmann“ die Bühne geteilt.
Ihre aktuelle CD – DARK PIECE – wurde in den Lahrer Livingroom Records Studios aufgenommen.
...In diesem Lied hinterlassen die Stimme und das Gitarrenspiel von Attila Reissmann, der Bass von Michael Pretzsch und die Drums von Nicolas Grimm einen gewaltigen Eindruck. Schnelle und langsame Rhythmen und faszinierende Gitarrentechniken fügen sich zu einem Ganzen, gekrönt von einer unvergleichlich kraftvollen Stimme...
Vroni Fehlmann, regiomusik.de
Artikel über Confused
Confused in Karlsruhe am 03.11.2006
Nachdem es bislang rockig und sauber zur Sache ging, stimmten Confused nun mehr die haerteren und dreckigeren Toene an.
Zwar immer noch betitelt mit Punk und dem Attribut "Alternative", doch der Metal war hier nicht mehr zu ueberhoeren.
Fuer Abwechslung sorgten vor allem die wechselnden ruhigen und harten Parts.
Wobei auch Saenger und Gittarist Attila nicht unerwaehnt bleiben darf. Denn wer barfuß kreuz und quer ueber die Buehne
fegt, hat sich das reglich verdient.
Allem in allem ein grundsolider Auftritt, der vom musikalischen her fuer mich manchmal, trotz besagter Abwechslung, zwar
etwas einseitig wirkte aber dennoch gut klang und ausreichte um meine Sympathie sowie eine meiner Stimmen, die ich an
diesen Abend abgegebene habe, zu ergattern.
Confused in Lahr am 24.01.2006
Der Rock Lauter Stromgitarren
Gleich zwei Formationen aus dem Kader der Lahrer Rockwerkstatt präsentierten sich am vergangenen Samstag dem Lahrer
Publikum. Im Rahmen des traditionell stattfindenden Dreikönigskonzerts traten die zwei Crossover-Rockbands City Hogs und
Confused auf die Bühne des Schlachthofs. Beide Bands sind in der Regio nicht unbekannt und sorgten für einen gut gefüllten
Konzertsaal, indem sich schnell ausgelassene Stimmung ausbreitete.
...mit Confused kehrte anschließend eine Band auf die Bühne des SChlachthofs zurück, für die hier alles seinen Anfang nahm.
Nachdem man sich im Verlauf einer Open-Stage-Session zusammengefunden hat, ist eine eingespielte Formation geworden. Jetzt
werden zwei der vier Bandmitglieder die Rocktruppe aus beruflichen Gründen verlassen. Grund genug für ein Abschiedskonzert
in alter Fomation, die so noch einmal gemeinsam den verdienten Applaus genießen konnte, den sie sich nach vier kreativen
Jahren erarbeitet hat. So gab es diesen Abend lauthals Depressives, unter- und übermalt von Stromgitarren, die mitunter
auch mit gekonnten Sololäufen überraschten. Mit abgestimmter Lichtshow und disziplinierter, überzeugender Bühnenpräsenz
sorgten Confused zwar für packendes Ambiente und eine befriedigte Fangemeinde, gewichtet man jedoch lyrischen Auswurf und
unterschwelliges Feeling, dann wirkt die Musik der geachteten Lahrer Punkrock-Hybriden etwas zu gewohnt, um sich den
Crossover-Orden für Innovation umhängen zu dürfen. Denjenigen für talentierten Antrieb gleichgesinnter Pogopartner haben
sie sich allemal verdient. Das bewies lang anhaltender Applaus.
Confused in Lahr am 19.02.2005
Der Rock hat qualifizierten Nachwuchs
...als Headliner unter gleichgesinnten betraten Confused die Bühne. Sie spielten den wahrlich besten Song des Abends:
Civil Rights - eine hitverdächtige Eigenkomposition, die man gehört haben muss, und von dem man sich noch mehr wünschen
würde. Denn gerade dieser Song trifft den Stil dieser "verwirrten" Gruppe besonders gut, und der heißt "Grungecore". Mit
angesägten Rockgitarren, treibendem Schlagwerk und Frontmann Attilas sehr talentvoller Rock-Röhre lösten Confused die
heftigsten Zuschauerreaktionen aus, wurden von Teilen des Publikums nicht nur mit Applaus bedacht, sondern auch mit
Stage-Diving und Pogo-Ovationen gefeiert.
Confused in Lahr am 11.09.2002
Von wildem Grunge bis Crossover und Hardrock
In Zusammenarbeit mit der freiburger Musikerinitiative Multicore präsentierte die Rockwerkstatt am Samstagabend gleich drei
Bands aus der Region. Neben dem Headliner Skydive Naked aus Freiburg und Area 31 aus Lahr stand mit Confused auch ein
echter Newcomer auf der Bühne des Schlachthofes.
Lahr (ha). Gerade einmal vier Monate ist es her, dass die Jungs von "Confused" ihre gemeinsamen Proben im ehemaligen
Kommandobunker der kanadischen Streitkräfte aufnahmen. Mit einem Durchschnittsalter von 17, 18 Jahren stecken echte
Nachwuchsmusikerr hinter der Band, die am Samstag ihr Debut gab. Die allererste Feuertaufe vor wenigen Wochen haben sie
schnell aus dem Gedächtnis gestrichen, den Auftritt am Samstag das erste echte Konzert, meisterte das junge Quartett aber
mit erstaunlicher Souveränität. Musikalisch in wenigen Wochen hörbar gereift, servierten Max, Dave, Attila und Mici bis auf
einen Coversong von Nirvana ausschließlich Eigenkompositionen, auch wenn die Grungerocker aus Seattle deutlich Pate standen.
Zwei Gitarren bestimmen die Szenerie, Schlagzeug und Bass liefern einen soliden Rhythmusteppich und auch der Gesang von
Atilla ist auf dem richtigen Weg. Bemerkenswert selbstsicher strahlen sie echte Spielfreude aus, gestatten sich kleine
Jameinlagen und liefern eine ansprechende Bühnenshow ab, bei der nach alter Rockermanier schon auch einmal eine Gitarre
zu Bruch geht...